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Maßnahme A - Um- und Wiedernutzung ländlicher Bausubstanz
Přetwar a znowawužiwanje wjesneje twarskeje substancy

Teilmaßnahme A.1 - Um- und Wiedernutzung leer stehender und mindergenutzter Bausubstanz für Wohnzwecke


Maßnahmenziele

  • Bedarfsgerechte und generationenübergreifende Wohnangebote werden entwickelt.
  • Die Ansiedlung junger Familien wird unterstützt.
  • Das Wohnumfeld wird attraktiv und bedarfsgerecht gestaltet.
  • Barrieren werden abgebaut.
  • Vorhandene Bausubstanz und Flächenreserven werden genutzt.
  • Historisch wertvolle Bausubstanz wird erhalten und genutzt.
  • Der Leerstand bleibt gering oder sinkt.

Maßnahmenart

  • intensive Maßnahme
ProjektträgerNatürliche PersonenUnternehmen*
Fördersatz %2515
Höchstzuschuss €100.000 (Gebäude bis 1960)
50.000 (Gebäude 1961-1990)
60.000 (Gebäude bis 1960)
30.000 (Gebäude 1961-1990)  

*Einschränkungen können sich aus dem Beihilferecht ergeben.

Maßnahmespezifische Kohärenzkriterien (A.1)

  • Die Bausubstanz steht leer oder ist mindergenutzt. 
  • Das Projekt dient der Herstellung eines zeitgemäß nutzbaren baulichen Zustandes von Bausubstanz und baulicher Ausstattung. 
  • Natürliche Personen als Antragsteller: Die Bausubstanz wird nach Abschluss der Maßnahme durch den / die Antragsteller dauerhaft als Hauptwohnsitz genutzt (entsprechende Eigenerklärung liegt vor).
  • Unternehmen als Antragsteller: Die Bausubstanz wird nach Abschluss der Maßnahme als Mietwohnraum genutzt. Ein Bedarfsnachweis konnte in Form eines Vorvertrages erbracht werden. 
  • Die Bausubstanz wurde vor 1991 errichtet. 
  • Es handelt sich bei dem Vorhaben weder um einen Neubau, Ersatzneubau noch um reine Instandsetzungsarbeiten (Funktionell notwendige, untergeordnete Anbauten sind als Projektbestandteil notwendig). 
  • Aus den Projektunterlagen geht die Einhaltung der Mindestanforderungen an die regionale Baukultur hervor. Bei ausnahmsweise vorgesehenen Abweichungen liegt eine nachvollziehbare Begründung vor.

Maßnahmespezifische Rankingkriterien (A.1)

  • Das Vorhaben dient zur Schaffung eines Hauptwohnsitzes einer jungen Familie. (Ehepaare, Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende, wenn mindestens ein minderjähriges Kind zum Haushalt gehört sowie Ehepaare ohne Kinder, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung keiner der Ehepartner älter als 40 Jahre ist und deren Eheschließung max. fünf Jahre zurückliegt.)
  • Die Bausubstanz steht unter Denkmalschutz. 
  • Die Bausubstanz ist ortsbildprägend. 
  • Das Vorhaben hat einen generationsübergreifenden Charakter. 
  • Das Vorhaben entspricht den Grundsätzen der Barrierefreiheit.
  • Das Vorhaben erreicht ein über die gesetzlichen Anforderungen (ENEV) hinausgehendes Maß an Energieeffizienz. 
  • Das Vorhaben beinhaltet Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt in der begleitenden Freiflächengestaltung oder ist für den Tourismus im ländlichen Raum relevant. 

A.1


Hinweis zu Maßnahmeinhalten

Die bei den Fördersätzen angegebenen Jahreszahlen beziehen sich auf das Erbauungsjahr des Gebäudes.


Begriffsbestimmungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen

Umnutzung = Die Bausubstanz erhält durch die Maßnahme eine andere als die gegenwärtige Nutzung. Umnutzungen sind lt. Sächsischer Bauordnung im Regelfall baugenehmigungspflichtig.

Wiedernutzung = Durch eine Wiedernutzungsmaßnahme wird eine leerstehende oder mindergenutzte Bausubstanz in der gleichen Nutzungsart wieder in Nutzung gebracht.

Leerstand oder Mindernutzung = Bei Leerstand von Bausubstanz als Fördervoraussetzung für Maßnahme A.1 gilt der Zeitpunkt der Projektauswahl. Als mindergenutzt gilt eine Bausubstanz bei überwiegendem Leerstand (> 50% Nutzfläche) der Zuschuss wird nur für die Maßnahmen in der leerstehenden Bausubstanz gewährt.


Antragsunterlagen Landratsamt Bautzen

https://www.smul.sachsen.de/foerderung/4339.htm