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Maßnahme A - Um- und Wiedernutzung ländlicher Bausubstanz
Přetwar a znowawužiwanje wjesneje twarskeje substancy

Teilmaßnahme A.2 - Umnutzung für gewerbliche Zwecke


Maßnahmenziele

  • Kleinteilige Versorgungsangebote ergänzen zentrale Versorgungsstandorte.
  • Die Qualität der wohnortnahen Bildung und Betreuung wird gesichert.
  • Betriebliche Investitionen regional ansässiger Unternehmen werden unterstützt.
  • Selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld ermöglichen.
  • Barrieren werden abgebaut.
  • Zweisprachigkeit fördern.
  • Vorhandene Bausubstanz und Flächenreserven werden genutzt.
  • Historisch wertvolle Bausubstanz wird erhalten und genutzt.
  • Der Leerstand bleibt gering oder sinkt.
  • Unterstützung innovativer Ideen zur Sicherung und zum Ausbau der Marktposition regionaler Unternehmen.
  • Existenzgründung und Berufseinstieg werden unterstützt.
  • Maßnahmen zur Berufsorientierung und Sicherung der Unternehmensnachfolge werden unterstützt.
  • Gemeinsame Vermarktungsstrategien regionaler Unternehmen werden unterstützt.

Maßnahmenart

  • intensive Maßnahme
ProjektträgerUnternehmen*nichtgewerbliche Zusammenschlüsse
Fördersatz %50*50*
Höchstzuschuss €200.000200.000

*Einschränkungen können sich aus dem Beihilferecht ergeben.

Maßnahmenspezifische Kohärenzkriterien (A.2)

  • Das Projekt dient der Herstellung eines zeitgemäß nutzbaren baulichen Zustandes von Bausubstanz und baulicher Ausstattung und / oder der Herstellung der gewerblichen Ausstattung zur Umsetzung des unternehmerischen Konzepts.
  • Projektinhalt ist die gewerbliche Nutzung des Objekts durch den Projektträger selbst oder durch einen Mieter.
  • Es handelt sich bei dem Vorhaben weder um einen Neubau noch um reine Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten (Funktionell notwendige, untergeordnete Anbauten sind als Projektbestandteil möglich).
  • Nur bei vorgesehenen Ersatzneubauten: Es handelt sich um einen Ausnahmefall. Der Ersatzneubau ist aus funktionellen und technologischen Gründen zwingend erforderlich und nachhaltiger als die Erhaltung des Bestandsgebäudes.
  • Es liegt ein Geschäftsplan zur Tragfähigkeit des Vorhabens für den Zeitraum der Zweckbindung vor.
  • Es wurde geprüft ob eine zweisprachige Gestaltung (sorbisch/deutsch) sinnvoll umsetzbar ist.
  • Es liegt eine Stellungnahme der zuständigen Kammer / des zuständigen Berufsverbands bzw. eines Steuerberaters vor.

Maßnahmenspezifische Rankingkriterien (A.2)

  • Das Vorhaben sichert Arbeitsplätze bzw. dient der Neuschaffung von Arbeitsplätzen.
  • Das Vorhaben ist mit Maßnahmen verknüpft, die weiteren Ziele erfüllen (z.B. Betreuung, Grundversorgung).
  • Das Vorhaben unterstützt weitere gewerbliche Investitionen (mögliche Folgeprojekte).
  • Die Bausubstanz ist ortsbildprägend.
  • Das Vorhaben entspricht den Grundsätzen der Barrierefreiheit.
  • Das Vorhaben erreicht ein über die gesetzlichen Anforderungen (ENEV) hinausgehendes Maß an Energieeffizienz.
  • Das Vorhaben beinhaltet Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt in der begleitenden Freiflächengestaltung oder ist für den Tourismus im ländlichen Raum relevant.

A.2


Hinweis zu Maßnahmeinhalten

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Begriffsbestimmungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen

Umnutzung = Die Bausubstanz erhält durch die Maßnahme eine andere als die gegenwärtige Nutzung. Umnutzungen sind lt. Sächsischer Bauordnung im Regelfall baugenehmigungspflichtig.

Unternehmen = sind alle Projektträger, die ihr Vorhaben im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit umsetzen (dies können z.B. auch Kommunen, Vereine oder Privatpersonen sein, wenn sie z.B. im Rahmen der Projektumsetzung als gewerblicher Vermieter auftreten)

Nichtgewerbliche Zusammenschlüsse = Projektträger ohne Gewinnerzielungsabsicht, z.B. rechtsfähige Vereine, Stiftungen und Körperschaften


Antragsunterlagen Landratsamt Bautzen

https://www.smul.sachsen.de/foerderung/4339.htm