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Maßnahme A - Um- und Wiedernutzung ländlicher Bausubstanz
Přetwar a znowawužiwanje wjesneje twarskeje substancy

Teilmaßnahme A.3 - Umnutzung zu kleinen Beherbergungsbetrieben


Maßnahmenziele

  • Die Anzahl qualitativ hochwertiger Beherbergungsangebote erhöhen.
  • Zusatzeinkommen und Nebenerwerb fördern.
  • Erhöhung der Verweildauer und Zufriedenheit der Touristen.
  • Barrieren werden abgebaut.
  • Zweisprachigkeit fördern.
  • Vorhandene Bausubstanz und Flächenreserven werden genutzt.
  • Historisch wertvolle Bausubstanz wird erhalten und genutzt.
  • Der Leerstand bleibt gering oder sinkt.

Maßnahmenart

  • intensive Maßnahme
ProjektträgerUnternehmenNichtgewerbliche Zusammenschlüsse
Fördersatz %50*50*
Höchstzuschuss €100.000100.000

*Einschränkungen können sich aus dem Beihilferecht ergeben. 

Maßnahmenspezifische Kohärenzkriterien (A.3)

  • Projektinhalt ist die Erweiterung von Beherbergungskapazitäten in der Region.
  • Das Projekt hat einen Bezug zu den regionalen Tourismusthemen gemäß Leitidee und strategischer Ziele der LES.
  • Das Projekt dient der Herstellung eines zeitgemäß nutzbaren baulichen Zustandes von Bausubstanz und baulicher Ausstattung und / oder der Herstellung der gewerblichen Ausstattung zur Umsetzung des unternehmerischen Konzepts.
  • Es handelt sich bei dem Vorhaben weder um einen Neubau, Ersatzneubau noch um reine Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten (Funktionell notwendige, untergeordnete Anbauten sind als Projektbestandteil möglich).
  • Aus den Projektunterlagen geht die Einhaltung der Mindestanforderungen an regionale Baukultur (Anlage 14 zur LES) hervor. Bei ausnahmsweise vorgesehenen Abweichungen liegt eine nachvollziehbare Begründung vor.
  • Es wurde geprüft ob eine zweisprachige Gestaltung (sorbisch/deutsch) sinnvoll umsetzbar ist.
  • Der Vorhabensträger strebt einen Qualitätsnachweis durch Sternequalifizierung (DTV Klassifizierung) an.
  • Es liegt eine Stellungnahme des zuständigen Destinationsmanagements vor.
  • Spätestens nach Abschluss der Maßnahme wird der Antragsteller Mitglied in der regional tätigen TGG (oder einer vergleichbaren Vermarktungsinitiative) und bietet die geschaffenen Kapazitäten in geeigneter Form am Markt an (z.B. Gastgeberverzeichnis, Onlineplattformen). Eine entsprechende Erklärung des Projektträgers liegt vor.

Maßnahmenspezifische Rankingkriterien (A.3)

  • Das Vorhaben ist mit weiteren touristischen Angeboten oder mit regionalen Produkten vernetzt.
  • Die Bausubstanz ist ortsbildprägend.
  • Die Einrichtung strebt eine weitere Zertifizierung (Bsp.: Partner des Biosphärenreservates, Krabat, Bed & Bike) an.
  • Das Vorhaben sichert Arbeitsplätze bzw. dient der Neuschaffung von Arbeitsplätzen.
  • Das Vorhaben entspricht den Grundsätzen der Barrierefreiheit.
  • Das Vorhaben erreicht ein über die gesetzlichen Anforderungen (ENEV) hinausgehendes Maß an Energieeffizienz.
  • Das Vorhaben beinhaltet Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt in der begleitenden Freiflächengestaltung oder ist für den Tourismus im ländlichen Raum relevant.

A.3


Hinweis zu Maßnahmeinhalten

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Begriffsbestimmungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen

Umnutzung = Die Bausubstanz erhält durch die Maßnahme eine andere als die gegenwärtige Nutzung. Umnutzungen sind lt. Sächsischer Bauordnung im Regelfall baugenehmigungspflichtig.

Unternehmen = sind alle Projektträger, die ihr Vorhaben im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit umsetzen (dies können z.B. auch Kommunen, Vereine oder Privatpersonen sein, wenn sie z.B. im Rahmen der Projektumsetzung als gewerblicher Vermieter auftreten)

Nichtgewerbliche Zusammenschlüsse = Projektträger ohne Gewinnerzielungsabsicht, z.B. rechtsfähige Vereine, Stiftungen und Körperschaften


Antragsunterlagen Landratsamt Bautzen

https://www.smul.sachsen.de/foerderung/4339.htm