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Maßnahme B - Investitionen in regionale Unternehmen, Grundversorgung und öffentlich zugängliche Einrichtungen
Inwesticije do regionalnych předewzaćow, zakładneho zastaranja a zjawnje přistupnych zarjadnišćow

Teilmaßnahme B.1 - Investitionen in regionale Unternehmen


Maßnahmenziele

  • Kleinteilige Versorgungsangebote ergänzen zentrale Versorgungsstandorte.
  • Die Qualität der wohnortnahen Bildung und Betreuung wird gesichert.
  • Betriebliche Investitionen regional ansässiger Unternehmen werden unterstützt.
  • Barrieren werden abgebaut.
  • Zweisprachigkeit fördern.
  • Der Leerstand bleibt gering oder sinkt.
  • Unterstützung innovativer Ideen zur Sicherung und zum Ausbau der Marktposition regionaler Unternehmen.
  • Existenzgründung und Berufseinstieg werden unterstützt.
  • Maßnahmen zur Berufsorientierung und Sicherung der Unternehmensnachfolge werden unterstützt.
  • Gemeinsame Vermarktungsstrategien regionaler Unternehmen werden unterstützt.
  • Selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld ermöglichen.

Maßnahmenart

  • intensive Maßnahme
ProjektträgerUnternehmennichtgewerbliche ZusammenschlüsseKommunen
Fördersatz %50*35*35*
Höchstzuschuss €200.000150.000150.000

*Einschränkungen können sich aus dem Beihilferecht ergeben.

Maßnahmenspezifische Kohärenzkriterien (B.1)

  • Das Projekt dient der baulichen Modernisierung eines regionalen Unternehmens und / oder der Herstellung der gewerblichen Ausstattung zur Umsetzung seines unternehmerischen Konzepts.
  • Es handelt sich bei dem Vorhaben weder um einen Neubau noch um reine Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten und ebenfalls nicht um reine Ersatzmaßnahmen an der Ausstattung (Funktionell notwendige, untergeordnete Anbauten sind als Projektbestandteil möglich).
  • Nur bei vorgesehenen Ersatzneubauten: Es handelt sich um einen Ausnahmefall. Der Ersatzneubau ist aus funktionellen und technologischen Gründen zwingend erforderlich und nachhaltiger als die Erhaltung des Bestandsgebäudes.
  • Es wurde geprüft ob eine zweisprachige Gestaltung (sorbisch/deutsch) sinnvoll umsetzbar ist.
  • Es liegt ein Geschäftsplan zur Tragfähigkeit des Vorhabens für den Zeitraum der Zweckbindung vor.

Maßnahmenspezifische Rankingkriterien (B.1)

  • Das Vorhaben sichert Arbeitsplätze bzw. dient der Neuschaffung von Arbeitsplätzen.
  • Das Vorhaben bündelt mehrere Funktionen bzw. ist Teil eines Netzwerkes.
  • Das Vorhaben dient einem Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft oder es verbessert die örtliche Grundversorgung.
  • Das Vorhaben unterstützt weitere gewerbliche Investitionen (mögliche Folgeprojekte).
  • Das Vorhaben ist besonders innovativ.
  • Durch das Vorhaben können neue Geschäftsbereiche geschaffen werden bzw. das Unternehmen diversifiziert werden.
  • Das Vorhaben entspricht den Grundsätzen der Barrierefreiheit.
  • Das Vorhaben erreicht ein über die gesetzlichen Anforderungen (ENEV) hinausgehendes Maß an Energieeffizienz.
  • Das Vorhaben beinhaltet Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt in der begleitenden Freiflächengestaltung oder ist für den Tourismus im ländlichen Raum relevant.

B.1


Hinweis zu Maßnahmeinhalten

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Begriffsbestimmungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen

Unternehmen = sind alle Projektträger, die ihr Vorhaben im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit umsetzen (dies können z.B. auch Kommunen, Vereine oder Privatpersonen sein, wenn sie z.B. im Rahmen der Projektumsetzung als gewerblicher Vermieter auftreten)

Nichtgewerbliche Zusammenschlüsse = Projektträger ohne Gewinnerzielungsabsicht, z.B. rechtsfähige Vereine, Stiftungen und Körperschaften


Antragsunterlagen Landratsamt Bautzen

https://www.smul.sachsen.de/foerderung/4339.htm